Faith, Love, and Hope
Faith, Love, and Hope

Glaube, Liebe, Hoffnung

Übersetzung: Monica Beer, Deutschland

Eine Einführung zum Lichtkreis

An einem Februar-Abend, 2016, trafen sich Freunde der Waldorf-Schule im Hause von Monica Gold. Monica hatte uns zusammengerufen, um etwas sehr Wichtiges miteinander zu besprechen. Sie wollte uns von einer Inspiration erzählen, die sie einige Tage vorher erlebt hatte und mit der sie sich seitdem beschäftigte. Sie beschrieb uns, wie sie am Morgen aus tiefem Schlaf mit einem unangenehmen Gefühl erwachte. In der Welt stehen wir immer mehr Schwierigkeiten gegenüber, weil sich Denken, Fühlen und Wollen dank der fortschreitenden Entwicklung der Menschheit immer mehr voneinander trennen. Daß dieses Wissen nicht viel weiter verbreitet ist, empfand sie, als sei es ihre Schuld. Besonders empfand sie, daß diese Schwierigkeiten bestehen in Waldorf-Schulen, in denen Lehrer ohne spezielle Waldorf-Ausbildung unterrichten. Und damit kam das Gefühl, dass zu wenig in dieser Beziehung geschieht.

Dann kam die Frage von Monica an uns: „Was können wir tun?”

Eine gedankenvolle Diskussion folgte, in der wichtige Fragen erwogen wurden. Wie können wir dem Auseinandergehen von Denken Fühlen und Wollen begegnen? Mit wem können wir darüber sprechen? Könnte der Christus uns vielleicht helfen?

Wir verabredeten, dass wir uns zu einem späteren Datum wieder treffen würden, um weitere Gedanken zusammenzutragen, wie wir diese neu geschaffene Initiative weiterführen können.

Am Morgen nach unserem Treffen wurde der Uns alle Verbindende Vers durch Monica empfangen und uns dann mitgeteilt.

Joanne King
Vancouver

 

Glaube, Liebe, Hoffnung

Der uns alle verbindende Vers

Glaube, Liebe, Hoffnung
führen mich in meinem Willen,>
wenn ich im Herzen eine Kerze anzünde
Und mich verbinde mit der immer gegenwärtigen Liebe
und schöpferischen Kraft des Allmächtigen.
Sie wirkt in mir,
wenn ich die Kinder, (Menschen) liebend aufnehme,
die heute zu mir kommen in
Glaube, Liebe, Hoffnung.

Diese Worte mögen uns führen auf dem Weg,
einen Lichtkreis zu bilden, der die Welt umschließt.
Sie werden uns vereinen und die Einsamkeit verbannen.
Sie werden unsere Gedanken der Imagination öffnen,
unsere Inspiration stärken
und uns mit Intuition segnen.

Im letzten Kapitel seines Buches Wie erlangt man Erkenntnisse der Höheren Welten beschreibt Rudolf Steiner1, wie die physisch-sinnliche Welt sich aus der vorher bestehenden übersinnlichen Welt entwickelt hat. [Der Mensch]sieht, daß er selbst, bevor er zum ersten Male in diese sinnliche Welt gekommen ist, einer übersinnlichen angehört hat.”

Wenn man mit dieser Erkenntnis den Vers Glaube, Liebe, Hoffnung verbindet, dann kann man darüber nachdenken, woher die Kraft kommt, uns zu vereinen, zu schützen oder zu führen und uns in schwierigen Situationen zu helfen. Sind wir nicht Kinder der geistigen Hierarchien? Man kann sich auch fragen, wo die drei Seelenkräfte des Menschen: Glaube, Liebe und Hoffnung, ihren Ursprung haben. Was bedeuten sie in unserem Leben, und wie ist es möglich, dass diese drei Seelenkräfte, auf die sich der Vers stützt, uns vereinigen, wenn wir diese Worte in uns aufnehmen?

In einem Vortrag erwähnt Joan Sleigh diese drei menschlichen Seelenkräfte.2 Das Thema ihrer Vorträge zum Michael Fest war Hilfslosigkeit und Machtlosigkeit. Wo findet jeder von uns neue Wege und Kräfte, diese zu überwinden? Ihr Vorschlag war, dass man damit beginne das Starre, das Lähmende im Denken zu überwinden und sich bewusst auf das Schöpferische im Denken zu konzentrieren. Sie wies auf drei menschliche Seelenkräfte hin die Machtlosigkeit zu überwinden, und das waren Glaube, Liebe und Hoffnung.

Die Seelenkraft des Glaubens, so sagte sie, braucht man, wenn man als Mensch den Schritt macht ins Unbekannte und damit sein Schicksal bejaht. Die Fähigkeit der Liebe braucht man, wenn man sich selbst überwindet und andere mit einschließt. Die Gabe der Hoffnung wird gebraucht, wenn man sich verbindet mit den vielen Möglichkeiten, selbstlos zu werden und sich immer wieder für neue Aktivitäten einsetzt. Es ist wichtig, die Hilfe der geistigen Welt zu erbitten und andere dabei mit einzuschließen, wenn wir uns befreien wollen von der Machtlosigkeit in einer aussichtslosen Situation.

Wenn man diese drei: Glaube, Liebe und Hoffnung, in unserem Vers bedenkt, so nehmen sie einen schützenden, führenden und umwandelnden Charakter an, der für jeden Menschen auf der Erdenreise wichtig ist. Man kann große Weisheiten entdecken, wenn man deren wahren Zusammenhang mit der Menschheitsentwicklung betrachtet und sich damit beschäftigt, was diese Worte für jeden von uns bedeuten.

Den GLAUBEN betreffend spricht Rudolf Steiner davon 3, dass die Menschen in der Vergangenheit sagten, „Was ich glaube, weiß ich mit Sicherheit”. Diese Menschen waren keine Naturwissenschaftler; aber sie trugen in sich eine intuitive Sicherheit, dass sie Recht hatten. Sie glaubten an ihre Seelenkräfte, weil sie noch eine starke Verbindung hatten zur geistigen Welt. Auch heute noch lebt neben der materialistischen Wissenschaft eine tiefe Überzeugung in den Menschen, daß sie in sich eine innere Kraft kennen, eine Kraft des Glaubens. Rudolf Steinerː „dieses sind Kräfte, deren sich jede Seele immer stärker bewusst werden sollte, denn das sind Kräfte, die zur geistigen Welt aufschauen.

Wie gehen wir in der Sprache um mit dem Wortː Glaube? Wir glauben daran, dass wir geleitet und geschützt werden, wir glauben an unsere eigene Ich˗Kraft. Wir können unseren Schwierigkeiten mit dem Glauben begegnen, dass wir sie überwinden werden. Wir erleben auch unseren Glauben, wenn wir einem anderen Menschen eine Aufgabe anvertrauen und davon überzeugt sind, daß er unsere Erwartungen erfüllen wird.

Als Beispiel finden wir die Geschichte von Garibaldi in den Karma-Vorträgen von Rudolf Steiner4. Der General, der später Italien vereinigte, stand auf seinem Schiff, das sich der Küste von Brasilien näherte. Er sah durch sein Fernrohr ein Mädchen am Strand stehen, und er rief aus „dort ist meine Frau”. Am Abend war er zum Essen bei ihrem Vater eingeladen, und in kurzer Zeit wurde die Hochzeit gehalten. — In meiner eigenen Familie ist zweimal etwas Ähnliches geschehen. Liebe auf den ersten Blick? Oder könnte man es auch anders sehen? Es ist Glaube an die eigene Überzeugung.

Ein weiteres Beispielː Als ich mit der Repräsentantin einer Schule sprach, sagte sie mir Die schwere Arbeit, liebevoll getragen von vielen Lehrern, und ihre wunderbaren Klassenspiele und schöpferischen Kunstwerke, das lebt alles.˝ Dieser Glaube in ihrer Seele, kann er nicht langsam alle Zweifel und alle Schwierigkeiten, die in einer Schule vorkommen, überwinden?

Glaube lebt in uns als Geschenk des Höchsten. Rudolf Steinerː … „Der Glaube stellt in der Menschenseele eine Anzahl von Kräften dar, eine Summe der Kräfte, die zu den Lebenskräften gehören. …. die Seele verdorrt, verödet und vereinsamt, wenn sie nichts glauben kann.

Glaube lebt in unserer Seele, in unserem Astralleib. Woher kommt dieser Glaube? Wo finden wir seinen Ursprung? Rudolf Steiner sprach darüber in einem Vortrag5. Das mit dem Glauben verbundene geschichtliche Ereignis führt zurück zu der Zeit um 1400 v. Chr., zum Berg Sinai, auf dem Moses die zehn Gebote von Gott empfing, begleitet von Erdbeben, Feuer, Donner und Blitzen. Zu dieser Zeit lebten die Menschen noch in einem anderen Bewusstseinszustand. Sie konnten damals noch geistige Wesenheiten um sich herum wahrnehmen, sie konnten sie hören und fühlten sich sehr stark verbunden mit der Natur und daher auch mit Gott und seinen Engeln. Es lebte zu der Zeit in den Menschen eine große Angst vor der Strafe des Gottes, sollten sie den Geboten Jehovahs nicht gehorchen. Bis in das Mittelalter sprach man noch von Moses mit dem scharfen Gesetz. Die zehn Gebote wurden bekannt durch das Alte Testament der Bibel. Heute können wir sie wiederfinden in den Gesetzen der meisten Länder. Das ist eine bemerkenswerte Tatsache. Die Gebote haben sich durch Jahrhunderte hindurch allmählich eingeprägt in die menschliche Gesellschaftsordnung.6

So entstand allmählich der Glaube. Er lebt in der Seele des Menschen, dem Astralleib. Noch einmal einige Beispiele, die erläutern, wie stark der Glaube mit der menschlichen Seele verbunden istː Wir glauben daran, dass wir die richtige Antwort finden werden, wenn wir sie suchen. Wir glauben daran, dass sich ein schwieriges Kind ändern kann. Man braucht den Glauben an sich selbst, um den Faden nicht zu verlieren und fest zu stehen, wenn man einem Netz von Falschheit gegenübersteht. Man könnte noch weitere Beispiele dafür finden.

LIEBE andererseits lebt in dem Ätherischen, der menschlichen Lebenskraft. Sie ist tief verbunden mit dem innersten des Menschen, unserem Ich. Buddha war der Lehrer der Liebe; aber Christus ist die Liebe selbst. Er sprachː “Ich und der Vater sind Eins”. Christus ist die Liebe und die schöpferische Kraft des Allmächtigen. So wird Er genannt in unserem Vers für den Lichtkreis.

Wo werden wir als Menschen uns der Liebe bewusst? Liebe lebt in uns selbst und zeigt sich im Mitleid. Sie lebt in unserer Familie und hoffentlich auch in einer Gemeinschaft. Liebe lebt in unseren geistigen Lehrern. Tatsächlich kann sie in allem leben, was wir erleben durch andere in der Gegenwart.

Die Liebe pulsiert in unserem Blut, sie verjüngt uns und findet immer neue Wege. Wenn uns alles genommen wird, was wir besitzen, dann kann die Liebe trotzdem noch in uns leben, besonders, wenn wir sie in uns bewusst entwickelt haben. Sie lässt uns Freude empfinden, und sie gibt uns Stärke für alle Unternehmungen. Wenn wir bewusst mit Liebe arbeiten, verstärkt sich unsere Verbindung zu geistigen Wesen, die höher entwickelt sind als wir selbst.

Als zwei Beispiele könnten wir vielleicht Mahatma Gandhi und Nelson Mandela anführen. Ihre Gedanken waren inspiriert und intuitiv. Beide kämpften um das Gute in der Welt. Die Liebe ist nicht nur eine Kraft, die uns vereinigt, sondern sie lebt auch in der individuellen Wärme eines jeden Menschen.

Rudolf Steiner sagt, wenn der Mensch ganz und gar die Liebekraft aus seinem Wesen entfernen könnte, dann wäre gar nichts da, was er lieben kann, „so würde diese Liebehülle zusammenschrumpfen und der Mensch würde tatsächlich an Liebeleerheit sterben müssen.“ Dieses kann nämlich selbst der egoistischste Mensch nicht; denn es gehört, zu dem, was der Mensch egoistisch erstreben kann, das Geld. „Das Zusammenschrumpfen der Liebekräfte ist dasselbe, was wir nennen können das Zusammenschrumpfen der Kräfte des Ätherleibes, denn der Ätherleib ist zugleich der Liebe- und Lebensleib.

In der Mitte des Menschen findet man den Kern, das „Ich“, umgeben von der Hülle des Glaubens, und dann der Hülle der Liebe. Während die Geburt des Glaubens mit den zehn Geboten zusammenhängt, führt uns die wahre Liebe zurück zum Mysterium von Golgotha, dem Geschehnis des Jahres 33 n.Chr. als der Christus aus göttlicher Liebe für die allgemeine Menschheit den Kreuzestod erlitt. Durch die Auferstehung hat Er dem immer weiter absteigenden Entwicklungsweg der Menschheit eine Aufwärtsrichtung gegeben. Er, der Christus, hat ihr den Rückweg in die geistige Welt ermöglicht. Die Liebe nahm eine neue Bedeutung an, als Liebe sich mit Leben verband. Der Christus verband Sein Leben mit unserem, mit unserer Lebenskraft. Sein Ausspruchː „Ich Bin der Weg, die Wahrheit und das Leben 7 ist bekannt.

Wie es von Joan Sleigh ausgesprochen wurde, ist HOFFNUNG die dritte Seelenfähigkeit mit der wir Machtlosigkeit überwinden können. Es scheint, als ob wir die Hoffnung immer am Abgrund der Verzweiflung treffen würden. Man kann einen Menschen erleben, von dem man sich überwältigt fühlt, oder man kann zu große Anforderungen im täglichen Leben antreffen, dann nähern wir uns einer inneren Verfassung, wo uns nichts anderes mehr übrig bleibt als Hoffnung, dass alles gut gehen möge. Man kann auch daran denken, dass während einer Krankheit die Furcht vor dem Tode von Hoffnung überwunden werden kann. Ärzte ohne Grenzen könnten der Menschheit nicht helfen, ohne eine tiefe Hoffnung in sich zu tragen, dass jeder Schritt in eine positivere Zukunft führen wird.

Ein gewissenhafter, bewusster Mensch fühlt sich leicht überwältigt von all dem Negativen, dem wir heutzutage gegenüberstehen. Oft bleibt uns nichts als die Hoffnung allein, dass sich das Blatt wenden möge. Und doch geht es immer weiter. Die Sonne scheint wieder am Morgen und der Same im Garten keimt langsam. Hoffnung ist mit jedem Menschen verbunden, und wir brauchen ein starkes Vertrauen in unsere Zukunft. Wir werden Gemeinschaften formen, die uns verbinden mit Glaube, Liebe und Hoffnung, und in fernerer Zukunft wird der Mensch mit Imagination, Inspiration und Intuition leben und arbeiten.

Das dritte große Weltgeschehen — nach den Zehn Geboten des Moses und dem Mysterium von Golgotha — hängt zusammen mit einer weltgeschichtlichen Umwandlung, geführt von der Geisteswelt, worauf uns Rudolf Steiner hinweist. Der Mensch der Vergangenheit begegnete nach seinem Tode zwei Gestalten: Moses mit den Gesetzestafeln stand vor ihm, und der Mensch wusste ganz genau in seiner Seele, inwiefern er bis in das Innerste seiner Seele abgewichen ist von dem Gesetz. Die zweite Gestalt ist diejenige, die man nennt “den Cherub mit dem feurigen Schwert”, der da entscheidet über diese Abweichung. Das, was dem Menschen da entgegentrat, war gewissermaßen eine Feststellung des karmischen Kontos des Menschen.

Diese Tatsache geht in unserer Zeit einer Änderung entgegen. Und das ist eine bedeutsame Änderung. Man kann diese Änderung dadurch ausdrücken, dass man sagtː Es wird in unserem Zeitalter der Christus der Herr des Karma8 für alle diejenigen Menschen, die das eben Besprochene nach ihrem Tode durchgemacht haben. Es tritt der Christus sein Richtertum an. Es werden Eingriffe des Christus sein, dass die Art unseres karmischen Ausgleiches das größtmögliche Menschenheil für den Rest der Erdenentwicklung hervorrufe, das wird die Sorge sein dessen, der von unserer Zeit an der Herr des Karma wird, es wird die Sorge Christi sein.“

Und zum Abschluss noch einmal Rudolf Steiners Worteː “Glaube, Liebe Hoffnung sind drei Stufen menschlichen Wesens, die zur gesamten Gesundheit und zum gesamten Leben gehören, ohne die der Mensch nicht sein kann. …. Damit haben wir auf das ganz wichtige und Wesentliche unserer Zeit hingedeutet, auf die neue Erscheinung des Christus im ätherischen Leibe. … In Wahrheit ist das etwas, was in dem zwanzigsten Jahrhundert beginnt und durchgeht bis zu dem Erdenende. Das Gericht beginnt von unserem zwanzigsten Jahrhundert ab, das heißt die Ordnung des Karmas.

So kann man sich überzeugen, wie wichtig es ist für unsere Zeit, dass wir von dieser Offenbarung durch Rudolf Steiner hören, sodass Glaube, Liebe und Hoffnung richtig gesehen und gewürdigt werden können. Wir dürfen hoffen, dass Christus allen Menschen über den Karma-Ausgleich hinaus helfen wird, die Ihn persönlich darum bitten. Hierin liegt der tiefere Sinn der Seelenqualität Hoffnung, die mit dem Physischen zusammenhängt.

Glaube, Liebe und Hoffnung erscheinen zusammen in den Evangelien. Es sind Worte der Weisheit die seit Jahrhunderten ertönen. Glaube beruht auf der Vergangenheit und verbindet uns mit dem Vater-Gott. Liebe lebt in der Gegenwart und verbindet uns mit seiner Schöpferkraft, dem Christus. Hoffnung ist auf die Zukunft gerichtet und bringt uns durch den Heiligen Geist immer neue Offenbarungen, die den Erdenmenschen helfen. Wir werden Gemeinschaften formen, die uns verbinden und handeln werden in Glaube, Liebe und Hoffnung, mit Hilfe von Imagination, Inspiration und Intuition.

Unser Vers des Lichtkreises umfasst diese drei mit Weisheit erfüllten Seelenqualitäten des Menschen: des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung, die wir Menschen in unserem Astralleib, unserem Ätherleib und unserem physischen Leib tragen.

Monica Gold und Giselher Weber

Vancouver, Canada, Mai 2017


1 Dr. Rudolf Steiner (1861-1925), Gründer der Anthroposophie (Geisteswissenschaft), Autor von 28 Büchern, zahlreichen Aufsätzen und mehreren tausend veröffentlichten Vorträgen.

2 Der Vortrag wurde in Hesperus in der Nähe von Toronto, am l. Oktober 2015 gehalten und von Rosemary Tayler in dem anthroposophischen Nachrichtenblatt Glimpses referiert. Joan ist Waldorf Lehrerin in Süd-Afrika gewesen und ist jetzt Mitglied des Vorstandes der anthroposophischen Gesellschaft am Goetheanum in Dornach, Schweiz.

3 Rudolf Steiner, Faith, Love, Hope. Golden Blade, London 1964. Den Originaltext kann man finden in Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit GA.130.

4 Rudolf Steiner, Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge, Band 1, GA 235, Vortrag 12.

5 Rudolf Steiner, Glaube, Liebe, Hoffnung, Nürnberg 2. Dez. 1911. Alle angeführten Zitate finden sich in diesem Vortrag.

6 Rudolf Steinerː Es gibt in der geistigen Welt ein Urwesen, dem auf der Erde entspricht sein Abbild, das ICH, und dieses Urwesen kann sich so in das Ich des Menschen hineinkraften, sich so hineinergiessen, dass der Mensch jenen Normen, jenen Gesetzen folgt, die in den Zehn Geboten gegeben sind.

7 Johannes, 14.6, eines der sieben Ich Bin-Worte des Christus.

8 Schicksal.